7 Tage Island - Teil II

Schwarzerer Sandstrand bei Reynisdrangar
Schwarzerer Sandstrand bei Reynisdrangar

Tag 4:
Nach einem leckeren Frühstück im Hostel Vík machten wir uns auf den Weg nach Dyrhólaey - das Wetter war immer noch recht wechselhaft, aber das war uns egal. Vom Parkplatz aus sind wir zum Leuchturm hochgelaufen und haben die unfassbare Aussicht genossen. Ich hab gar nicht mehr aufgehört zu knipsen! Unser Tagesziel sollte Höfn sein und auf dem Weg haben wir uns die riesigen moosbewachsenen Lavafelder angeschaut und auch sonst hier und da gestoppt. Am Fjallsárlón waren wir mit einem lokalen Fotografen verabredet, der uns ein bisschen die Gletscherlagunen zeigen wollte - ein wahrer Traum. Fjallsárlón war komlpett gefroren, sodass wir schön auf dem Eis rumstiefeln konnten. Danach ging's ab zum Breidamerkursandur zu den Eisbergen und Eiskristallen auf dem schwarzen Sandstrand - so etwas Wunderschönes hab ich vorher noch nie gesehen. Jökulsárlón war ebenfalls ein tolles Erlebnis, die schwimmenden Eisberge zu betrachten. Zwei weitere Stopps waren Heinabergsjökull und Hoffellsjökull. Besonders beeindruckt war ich von Heinabergsjökull - man konnte förmlich direkt über das Eis zur Gletscherzunge laufen. Abends sind wir dann müde und sehr glücklich im Hostel in Höfn angekommen.

Tag 5:
Am fünften Tag haben wir eine Eishöhlentour im Skaftafell Nationalpark gemacht. Dafür sind wir dann wieder gut 130km westwärts gefahren und haben uns an einer Tankstelle mit dem Guide getroffen. Der Besuch im Gletscher war einfach atemberaubend - unglaublich wie schön blau das Eis ist und was dabei für Gebilde entstehen.
Am Abend sind wir dann noch etwas raus aus Höfn gefahren um auf Nordlichterjagd zu gehen und - wir waren erfolgreich!

Tag 6:
Der sechste Tag war recht unspektakulär, denn es hieß Rückfahrt Richtung Reykjavik - auf der Fahrt hatten wir wirklich jedes Wetter: Regen, Sonne, Eis, Schnee - aber wir sind ziemlich gut durchgekommen. Haben nochmal einen kurzen Stopp an den Basaltsäulen von Reynisfjara eingelegt und sind am Spätnachmittag dann in der Hauptstadt eingetrudelt.
Die Prognosen für die Nacht waren wieder recht gut, sodass wir nochmal zum Leuchtturm von Seltjarnes gefahren sind um die Nordlichter über uns tanzen zu sehen. So stark wie an diesem Abend hab ich sie vorher noch nicht gesehen - ein zauberhaftes Naturschauspiel.

Tag 7:
An meinem letzten Tag ging es nochmal Richtung "Golden Circle", denn Strokkur, Gullfoss und co. wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Das Wetter war nochmal richtig schön sonnig und so fiel mir der Abschied besonders schwer. Abends gab's noch einen kurzen Abstecher zum See Hafravatn um ein letztes Mal Nordlichter zu schauen. Der ganze Himmel über uns schien zu explodieren - so tanzten die Nordlichter zum Abschied über uns. Anschließend bin ich dann nachts noch zum Flughafen gefahren, wo am Morgen dann mein Flug Richtung Deutschland abhob.


Kommentar schreiben

Kommentare: 0