8 Tage Auszeit – Roadtrip durch Irland und Nordirland

Jetzt sind es schon wieder drei Wochen her, seitdem ich wieder zurück bin von der grünen Insel. Es war eine wunderschöne Woche mit vielen wundervollen Landschaften, spannenden Begegnungen und viel Zeit den Kopf durchzulüften! Und einen Ohrwurm hatte ich (unaufgefordert) auf meiner Reise auch:

http://www.youtube.com/watch?v=JQlt1u10ri4


Let the Trip begin...

Tag 1:

Ein super entspannter Flug auf dem mein Adrenalinspiegel lange genug Zeit hatte zu steigen, denn nach der Ankunft hieß es: Linksverkehr ab dem Dubliner Flughafen. Doch die anfängliche Anspannung legte sich schnell. Nachdem ich meinen Mietwagen (boah, mit USB-Anschluss und Bluetooth) ;-) bekommen hatte ging es Richtung Norden ins nordirische County Antrim. Kleiner Funfact: Irische Autobahn ist, wenn du etwa 150km bei etwa 120km/h (Geschwindigkeitsbeschränkung) fährst ohne auch nur einmal zu bremsen.


Tag 2:

Mein zweiter Tag startete da, wo mein erster aufgehört hatte: Bei den Dark Hedges. Einen Ort, den ich noch häufiger besuchen sollte. Diese Buchen sind so wunderbar verwachsen, dass diese Allee wahrlich etwas Märchenhaftes hat. Kein Wunder, dass sie schon als Kulisse für Game of Thrones gedient hat. Anschließend ging es nach Ballycastle an die Küste, bevor es zur Seilbrücke von Carrick-a-Rede, dem Giant’s Causeway und Dunluce Castle ging. Klar, ein bisschen touri, aber egal – gehört dazu und schön war’s natürlich auch! Anschließend ging es Richtung Portrush ins Hostel, wo ich 2 Nächte übernachten wollte.

Tag 3:

Schon vor Sonnenaufgang ging’s nochmal Richtung Giant’s Causeway, weil mir am Vortag einfach zu viel los war. Jetzt hatte ich den Damm der Riesen ganz für mich allein! Gigantisch! Danach bin ich einfach zum Strand von Whiterock Beach, bin durch den weißen Sand gelaufen und hab den Surfern zugeschaut. Gegen Mittag hab ich mir noch die Bushmills Distillery angeschaut und zum Sonnenuntergang war ich wieder bei einem meiner Lieblingsorte: Den Dark Hedges. Den dritten Tag hab ich mit einer Backpackerin aus dem Hostel im Pub ausklingen lassen mit lustigen Menschen und wunderschön schaurigen Gruselgeschichten aus der Region.

Tag 4:

Es ging Richtung Westen immer an der Küste entlang. Mit der Fähre hab ich dann auf die Halbinsel Inishowen übergesetzt, die schon wieder zur Republik Irland gehört. Die Küsten vom County Donegal sind einfach wunderschön wild und rau, wie zum Beispiel Malin Head – der nördlichste Punkt des irischen Festlands. Mein Ziel an diesem Tag war Carrick – ein ganz kleiner Ort am Wild Atlantic Drive. Ein ganz tolles Bed and Breakfast mit liebevollen Gastgebern, einem full irish Breakfast und Betten zum Versinken. Zum Sonnenuntergang bin ich dann nochmal zur Fanad Halbinsel aufgebrochen um den Leuchtturm zu fotografieren.

Tag 5:

Der Wild Atlantic wollte noch weiter erkundet werden und so geriet ich in immer entlegenere Winkel der Halbinsel und hatte immer wieder Buchten und weitläufige Strände ganz für mich allein. Da kann man auf jeden Fall die Zeit vergessen, seinen Gedanken nachhängen und den Wellen zuschauen.

Tag 6:

Es ging langsam aber sicher Richtung Südirland zurück, allerdings nicht ohne vorher nochmal zurück nach Nordirland und in eine gruselige Allee zu fahren, von der ich im Pub in Portrush erfahren hatte. Die Leute erzählen sich, dass in dieser Straße wohl mal ein Kind ums Leben gekommen ist und der Geist der Mutter nun dort spukt und Teddys in die Bäume hängt. An einem Tag sind es vielleicht 10, am nächsten Tag möglicherweise nur noch 3 oder 4. Wunderschön schaurig und toll die Straße dann nochmal  zu besuchen. Am Nachmittag bin ich dann in Dublin angekommen – ich liebe diese Stadt einfach. Ein Paradies für Straßenmusiker und das Pubviertel hat so viel Flair. Das muss man einfach genießen.

Tag 7:

Obwohl ich schon vorher in Dublin war, hab ich mir die die Guinness Brauerei angeschaut, also hab ich das an meinem 7. Tag nachgeholt. Weniger spektakulär als erwartet, weil man von der eigentlichen Brauerei nicht wirklich was sieht, aber okay. Ansonsten hab ich den Tag mit Tee trinken, Scones essen, Leute beobachten und durch die Straßen schlendern verbracht, bevor es dann abends noch ein Abschluss-Guinness und Whiskey in der Temple Bar gab.


Tag 8:

Schon sehr früh bin ich zur Halbinsel Howths gefahren, wo ich bei Sonnenaufgang einen Leuchtturm fotografieren wollte. Ich hatte nicht allein diese Idee – aufgereiht wie auf einer Perlenkette standen etwa 8 Hobbyfotografen am Klippenrand und knipsten munter vor sich hin. Irgendwie hatte das auch was. Den Vormittag hab ich dort noch mit Spazierengehen auf den Klippen verbracht, bevor ich langsam Richtung Flughafen aufbrechen musste. Der Heimflug stand an.

 

Urlaubsfazit in einem Wort: Bombe!

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