If shoes could talk - Eine Woche auf Lesbos

Starke Winde, kalte Wintertemperaturen, doch trotzdem kommen täglich noch viele Flüchtlinge auf den griechischen Inseln in der Ägäis an. Zwischen 1000 und 1500€ müssen die Menschen pro Kopf zahlen um sich in einem Gummiboot oder einem kleinen Holzboot auf die gefährliche Überfahrt von der Türkei zu machen. Und wenn sie es nach Griechenland geschafft haben, ist das erst der Anfang einer kräftezehrenden und strapaziösen Flucht. Ich habe auf Lesbos eine Woche mit angepackt als freiwillige Helferin und mit und für "Drop in the Ocean" gearbeitet, einer norwegischen Organisation, die vor allem die Strandabschnitte der Nordküste sichern und dort strandende Flüchtlinge in Empfang zu nehmen. Es war eine sehr intensive und eindrucksvolle Woche, die mich noch eine Weile beschäftigen wird.

 Was ihr in der Galerie sehen könnt:

- Transit Camp Oxy - der erste Anlaufpunkt wenn Boote gelandet sind auf dem Weg zur Registrierungsstelle

- Die Landung eines Bootes mit 250 Menschen an Board

- Das unfassbare Ausmaß an Müll durch Boote, Kleidung und Rettungswesten an den Küstenstreifen

- Das Registrierungszentrum "Moria" der EU mit Camp und dem sogenannten "Afghan Hill"

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Kommentare: 1
  • #1

    Renate Plies (Dienstag, 08 Dezember 2015 16:22)

    Liebe Rebekka,
    zu Deinen eindrucksvollen Bildern fehlen mir die Worte.
    Sie machen sehr traurig, aber auch dankbar darüber, wie gut es uns geht.
    Deine Mama